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Das Digitale und die Denkmalpflege
29,80 € *
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Die "digitale Revolution" ist längst in vollem Gange. Für die Denkmalpflege haben digitale Anwendungen neue Perspektiven geöffnet, etwa in der interaktiven Visualisierung verlorener Zustände, im Monitoring bedrohter Stätten und Artefakte oder in der komplexen Vernetzung heterogener Wissensbestände. Deutlicher werden inzwischen auch Grenzen und ungelöste Probleme im Einsatz digitaler Technologien, etwa was die Nachhaltigkeit der rapide wachsenden Datenmengen betrifft.Doch haben wir es in Bezug auf die Digitalisierung nicht in erster Linie mit einer nur "technischen" Neuerung zu tun. So wird das Bemühen um das digitale Erbe, mit dem Auftrag zur Dokumentation, Erforschung und Publizierung von Kulturgütern, nicht nur die Institution Museum transformieren. Zu beobachten ist auch, dass sich mit der neuen Fülle an digital erzeugten Bildern die wissenschaftlichen Standards verändern. Ein weiterer unterschätzter Aspekt der digitalen Revolution ist eine Umschichtung der Aufmerksamkeiten auf dem "Markt" der Wissenschaften.Die wohl auffälligste Folge des digitalen Versprechens einer genauen und verlustfreien Reproduktion des Verlorenen ist, dass bei jeder spektakulären Zerstörung von bekannten Monumenten reflexhaft die Forderung nach einer Rekonstruktion aufkommt. Deutlich wird hier, dass dem Digitalen eine innere Affinität zur Rekonstruktion innewohnt, insofern seine Leistungsfähigkeit in der Übersetzung aller Informationen in einen binären Code, in der angeblich verlustfreien Speicherung und Kopie beruht. Im digitalen Zeit-alter wird die Unterscheidung von Original und Kopie so an Relevanz verlieren - auch zu dem Preis einer totalen Manipulierbarkeit der Daten, wie der Realität.Gerhard Vinken

Anbieter: Dodax
Stand: 30.05.2020
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Grundlagen des Informationssystems Messen/Limpa...
46,90 CHF *
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Diplomarbeit aus dem Jahr 1999 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Phys. Geogr., Geomorphologie, Umweltforschung, Note: 1.5, Universität Bern (Geographisches Institut), 23 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Revision der Ortsplanung der Gemeinde Messen (Kanton Solothurn, Schweiz) führte zum Entschluss als digitale Grundlage ein Geografisches Informationssystem zu verwenden. Neben der Verwendung von Grundbuchdaten auf Vektorbasis wurden Satellitendaten und Orthofotos einbezogen, wodurch flächendeckende Daten erfasst und verarbeitet werden konnten. Mit Hilfe von Luftbildern aus den Jahren 1937, 1951 und 1997 konnten die Veränderungen der Kulturlandschaft im Limpachtal im Verlaufe der vergangenen Jahrzehnte dokumentiert werden. Als weitere Informationsquellen wurden Pläne der im Zeitraum des Zweiten Weltkriegs ausgeführten Melioration des Tales sowie eine aktuelle Bodenkarte aufgenommen. Das Informationssystem wurde erweitert durch das Naturinventar der Gemeinde Messen und durch ein auf Grundlage des Inventars der Kantonalen Denkmalpflege Solothurn erstelltes Ortsbildschutzinventar. Die Verarbeitung der benötigten Grundlagedaten erstreckte sich von der Datenbeschaffung bis zum Aufbau des Informationssystems. Neben den bereits in analoger oder digitaler Form vorhandenen Informationen wurden zahlreiche Daten neu erstellt, wobei insbesondere die Luftbilder von 1997 und die Gebäudefotografien des Ortsbildschutzinventars zu erwähnen sind. Für die weitere Verarbeitung mussten die analogen Luftbilder, Pläne und Inventare digitalisiert werden. Die Verwendung in einem Geografischen Informationssystem erforderte die Georeferenzierung aller raumbezogenen Daten auf dem Netz der schweizerischen Landeskoordinaten. Aus den Höhenkurven des digitalen Übersichtsplans wurde ein digitales Höhenmodell erstellt, das für die Orthorektifizierung der Luftbilder benötigt wurde. Die Rasterdaten wurden mit Hilfe der digitalen Bildverarbeitung für die Darstellung im Informationssystem optimiert. In einem nächsten Arbeitsschritt wurden die Daten weiterverarbeitet und die verschiedenen im Informationssystem verwendeten Produkte erzeugt. Aus den Vektorebenen des digitalen Grundbuchplans wurden der Bauzonenplan, der Erschliessungsplan und der Übersichtsplan Naturkonzept der Gemeinde Messen als Datenebenen des Informationssystems erstellt. Aus den Orthofotos entstanden synthetische perspektivische Ansichten und Videosequenzen, die den Landschafts- und Siedlungswandel dokumentieren.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 30.05.2020
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Grundlagen des Informationssystems Messen/Limpa...
39,99 € *
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Diplomarbeit aus dem Jahr 1999 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Phys. Geogr., Geomorphologie, Umweltforschung, Note: 1.5, Universität Bern (Geographisches Institut), 23 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Revision der Ortsplanung der Gemeinde Messen (Kanton Solothurn, Schweiz) führte zum Entschluss als digitale Grundlage ein Geografisches Informationssystem zu verwenden. Neben der Verwendung von Grundbuchdaten auf Vektorbasis wurden Satellitendaten und Orthofotos einbezogen, wodurch flächendeckende Daten erfasst und verarbeitet werden konnten. Mit Hilfe von Luftbildern aus den Jahren 1937, 1951 und 1997 konnten die Veränderungen der Kulturlandschaft im Limpachtal im Verlaufe der vergangenen Jahrzehnte dokumentiert werden. Als weitere Informationsquellen wurden Pläne der im Zeitraum des Zweiten Weltkriegs ausgeführten Melioration des Tales sowie eine aktuelle Bodenkarte aufgenommen. Das Informationssystem wurde erweitert durch das Naturinventar der Gemeinde Messen und durch ein auf Grundlage des Inventars der Kantonalen Denkmalpflege Solothurn erstelltes Ortsbildschutzinventar. Die Verarbeitung der benötigten Grundlagedaten erstreckte sich von der Datenbeschaffung bis zum Aufbau des Informationssystems. Neben den bereits in analoger oder digitaler Form vorhandenen Informationen wurden zahlreiche Daten neu erstellt, wobei insbesondere die Luftbilder von 1997 und die Gebäudefotografien des Ortsbildschutzinventars zu erwähnen sind. Für die weitere Verarbeitung mussten die analogen Luftbilder, Pläne und Inventare digitalisiert werden. Die Verwendung in einem Geografischen Informationssystem erforderte die Georeferenzierung aller raumbezogenen Daten auf dem Netz der schweizerischen Landeskoordinaten. Aus den Höhenkurven des digitalen Übersichtsplans wurde ein digitales Höhenmodell erstellt, das für die Orthorektifizierung der Luftbilder benötigt wurde. Die Rasterdaten wurden mit Hilfe der digitalen Bildverarbeitung für die Darstellung im Informationssystem optimiert. In einem nächsten Arbeitsschritt wurden die Daten weiterverarbeitet und die verschiedenen im Informationssystem verwendeten Produkte erzeugt. Aus den Vektorebenen des digitalen Grundbuchplans wurden der Bauzonenplan, der Erschliessungsplan und der Übersichtsplan Naturkonzept der Gemeinde Messen als Datenebenen des Informationssystems erstellt. Aus den Orthofotos entstanden synthetische perspektivische Ansichten und Videosequenzen, die den Landschafts- und Siedlungswandel dokumentieren.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 30.05.2020
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