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Die Speicherstadt in Münster
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Erscheinungsdatum: 12/2008, Medium: Buch, Einband: Gebunden, Titel: Die Speicherstadt in Münster, Titelzusatz: Heeresverpflegungsamt und Reichstypenspeicher -- Konversion und Denkmalschutz, Redaktion: Oelgeklaus, Angelika, Verlag: Ardey-Verlag GmbH, Sprache: Deutsch, Schlagworte: Münster // Westfalen // Bildband // Geschichte // Architektur // Baukunst // Bau // Entwurf // Militär // Denkmal // Denkmalpflege // Denkmalschutz // Recht // Weltkrieg // Zweiter Weltkrieg // Weltkrieg 1939 // 45 // Nordrhein-Westfalen // Deutsche Geschichte // 20. Jahrhundert // Architektur: öffentliche // gewerbliche und industrielle Gebäude // Militärische Institutionen // und Kulturgüterschutzrecht // Geschichte: Ereignisse und Themen // Orte und Menschen: Sachbuch // Bildbände // ca. 1938 bis ca. 1946 // Zeitraum des Zweiten Weltkriegs // ca. 1945 bis ca. 1990 // die Zeit des Kalten Krieges // 2000 bis 2009 n. Chr // 2010 bis 2019 n. Chr, Rubrik: Geschichte // Regionalgeschichte, Seiten: 320, Gewicht: 1806 gr, Verkäufer: averdo

Anbieter: averdo
Stand: 27.11.2020
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Eine Analyse der Backsteingotik anhand ausgewäh...
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Wissenschaftlicher Aufsatz aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Kunst - Architektur, Baugeschichte, Denkmalpflege, Note: 1,0, Westfälische Wilhelms-Universität Münster (Institut für Kunstgeschichte), Sprache: Deutsch, Abstract: Die Backsteingotik wird heute als eigener Stil in der kunstgeschichtlichen Forschung allgemein anerkannt, während sie lange Zeit missachtet wurde. Im frühen 20. Jahrhundert wurde die Backsteingotik von Heimatschutz- und Denkmalpflegeverbänden untersucht, doch der Abriss mehrerer noch ausbaufähiger gotischer Ruinen sowohl in der BRD als auch in der DDR war Zeichen des schwindenden Interesses mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Erst in den 70er Jahren wurde in der BRD und in der DDR die Backsteingotik als wissenschaftliche Thematik wiederentdeckt. Der Kunsthistoriker Nikolaus Zaske lud zu den Greifswalder Backsteinkolloquien ein, deren Ergebnisse neue Ansatzpunkte in der Erforschung der Backsteingotik mit sich brachten. Die Ausstellung "Die Sprache der Steine" im Jahr 2002 baute darauf auf. Auf der Basis dieser Forschungslage soll diese Arbeit die Backsteingotik thematisieren. Es soll geklärt werden, mit welcher Begründung und anhand welcher Befunde davon gesprochen werden kann, dass die Backsteinarchitektur sich zu einem eigenen Stil entwickelt hat. Hierzu wird der Einfluss der Hausteingotik auf die Backsteingotik analysiert, in dem an konkreten Beispielen gezeigt wird, welche Möglichkeiten das Material Backstein bot und welche Schwierigkeiten im Umgang mit dem Material zu beachten waren. Die Marienkirche zu Lübeck, die Klosterkirchen zu Bad Doberan und Chorin sowie der Giebel der St. Marienkirche zu Prenzlau sollen hierbei als charakteristische Bauten der Backsteingotik exemplarisch untersucht werden. Es muss darauf hingewiesen werden, dass die begrenzte Zahl der Beispiele nur einen Einblick in das Themenfeld Backsteingotik bieten kann.

Anbieter: Dodax
Stand: 27.11.2020
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Wissenschaftlicher Aufsatz aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Kunst - Architektur, Baugeschichte, Denkmalpflege, Note: 1,0, Westfälische Wilhelms-Universität Münster (Institut für Kunstgeschichte), Sprache: Deutsch, Abstract: Die Backsteingotik wird heute als eigener Stil in der kunstgeschichtlichen Forschung allgemein anerkannt, während sie lange Zeit missachtet wurde. Im frühen 20. Jahrhundert wurde die Backsteingotik von Heimatschutz- und Denkmalpflegeverbänden untersucht, doch der Abriss mehrerer noch ausbaufähiger gotischer Ruinen sowohl in der BRD als auch in der DDR war Zeichen des schwindenden Interesses mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Erst in den 70er Jahren wurde in der BRD und in der DDR die Backsteingotik als wissenschaftliche Thematik wiederentdeckt. Der Kunsthistoriker Nikolaus Zaske lud zu den Greifswalder Backsteinkolloquien ein, deren Ergebnisse neue Ansatzpunkte in der Erforschung der Backsteingotik mit sich brachten. Die Ausstellung "Die Sprache der Steine" im Jahr 2002 baute darauf auf. Auf der Basis dieser Forschungslage soll diese Arbeit die Backsteingotik thematisieren. Es soll geklärt werden, mit welcher Begründung und anhand welcher Befunde davon gesprochen werden kann, dass die Backsteinarchitektur sich zu einem eigenen Stil entwickelt hat. Hierzu wird der Einfluss der Hausteingotik auf die Backsteingotik analysiert, in dem an konkreten Beispielen gezeigt wird, welche Möglichkeiten das Material Backstein bot und welche Schwierigkeiten im Umgang mit dem Material zu beachten waren. Die Marienkirche zu Lübeck, die Klosterkirchen zu Bad Doberan und Chorin sowie der Giebel der St. Marienkirche zu Prenzlau sollen hierbei als charakteristische Bauten der Backsteingotik exemplarisch untersucht werden. Es muss darauf hingewiesen werden, dass die begrenzte Zahl der Beispiele nur einen Einblick in das Themenfeld Backsteingotik bieten kann.

Anbieter: Dodax
Stand: 27.11.2020
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Denkmalschutz und Klimaschutz - zwei Seiten der...
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Zukunftsfähige Bauten Sonnenkollektoren auf dem Ulmer Münster? Photovoltaik auf dem Stuttgarter Schloss? Sicherlich nicht! Doch was geht und was eben nicht, wenn Klimavorsorge und Denkmalschutz aufeinander treffen? In diesem Band kommen Denkmalpfleger und Klimaschützer gleichermassen zu Wort und stellen anhand konkreter Praxisbeispiele vor, wie es gelingen kann, dass aus alter Bausubstanz, ob geschützt oder nicht, zukunftsfähige Bauten werden - ganz im Sinne einer klimabewussten und nachhaltigen Entwicklung unserer Städte und Gemeinden. Der Band fasst die Ergebnisse einer Fachtagung zusammen, welche die Umweltakademie Baden Württemberg in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg mit Förderung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (BDU) im Juni 2010 in Ulm ausgerichtet hat.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 27.11.2020
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Universitätskapelle Freiburger Münster
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Im September 2007 wurde nach dreijähriger Instandsetzung und rechtzeitig zur Feier des 550-jährigen Jubiläums der Freiburger Albert-Ludwigs-Universität die Universitätskapelle des Freiburger Münsters Unserer Lieben Frau der Pfarrgemeinde und dem Domkapitel übergeben. Aus diesem Anlass erscheint eine ausführliche Darstellung der Chorkapelle mit dem berühmten Oberried-Altar, ihrer Ausstattungsgeschichte und der jüngsten Restaurierungsmassnahmen. Erzherzog Albrecht VI. von Österreich hatte im Stiftungsbrief von 1456 der Hohen Schule das bis dahin den Habsburgern als Stadtherren gehörende Kirchenpatronatsrecht zugestanden, während die Baulast weiterhin bei der Stadt blieb. Die somit in Kooperation von Universität und Stadt entstandene und bis 1510 vollendete Universitätskapelle im südlichen Chorumgang diente bis zum Ende des 18. Jahrhunderts als Grablege für Professoren. Zahlreiche Epitaphien schmücken noch heute die Kapelle und sind eindrucksvolle Monumente universitären Lebens und Sterbens. Berühmtheit erlangte die Kapelle durch den im Zentrum stehenden, 1554 gestifteten Oberried- Altar, der die von Hans Holbein d.J. gemalten Flügel birgt. Die Holbein-Flügel mit der Darstellung von Geburt und Anbetung Christi gehören zum künstlerisch Wertvollsten, was heute am originalen Standort im Münster zu bewundern ist. Mit dem Abschluss der Arbeiten in der Universitätskapelle wurde das vor Jahren auf der Nordseite begonnene Programm der Konservierungsmassnahmen des Chorkapellenkranzes weitergeführt. Im wesentlichen konzentrierten sich die aktuellen Massnahmen auf eine Konservierung der Raumschale, der Stein- und Holzepitaphien, des Oberried-Retabels sowie der historischen Glasmalereien. Eine Ausnahme bildete alleine die Holbein-Malerei. Hier wurde, basierend auf den intensiven und umfangreich dokumentierten Voruntersuchungen, eine weitgehende sogenannte Entrestaurierung durchgeführt. Anlass war das Leihgesuch zur Ausstellung 'Hans Holbein der Jüngere. Die Jahre in Basel 1515–1532' im Kunstmuseum Basel im Juli 2006. Nachdem das Erzbischöfliche Ordinariat Freiburg die Leihgabe bewilligt und die Denkmalbehörden die Genehmigung erteilt hatten, wurde das Restaurierungskonzept gemeinsam von der Denkmalpflege Baden-Württemberg und der Restaurierungswerkstatt des Kunstmuseums Basel erarbeitet. Damit wurde ein verschiedene Fachbereiche der Restaurierung umfassendes Konzept realisiert. Es respektiert den gealterten Bestand von Raumschale und Ausstattung und verzichtet auf spektakuläres Komplettieren. Die Universitätskapelle dient heute wieder als Andachtsraum.

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Stand: 27.11.2020
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Das Bildprogramm des Engelspfeilers und des Mar...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Kunst - Architektur, Baugeschichte, Denkmalpflege, Note: 1,3, Universität Karlsruhe (TH) (Institut für Kunstgeschichte, Karlsruhe), Veranstaltung: Die Ausstallung des mittelalterlichen Kirchenraums, 16 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: I. Zum Bildprogramm am südlichen Querhaus des Strassburger Münsters In diesem Semester beschäftigte sich ein Seminar ausschliesslich mit der Ausstattung des mittelalterlichen Kirchenraumes. Ein besonders eindrucksvolles Beispiel ist der Engelspfeiler, der um 1230 im Strassburger Münster entstanden ist und die Szenen des Jüngsten Gerichts an einer Säule darstellt. Auch das Marienportal am südlichen Querhaus, zeigt in ihrem Bildprogramm Szenen, die im weitesten Gerichtsszenen sind, auf ungewöhnliche Weise. Diese beiden Bildwerke sollen im Folgenden in ihrer Erscheinung und ihrem Zusammenhang näher erläutert werden. Die ältesten Mauern des Strassburger Münsters gehen auf eine von Bischof Werinherr von Strassburg erbaute Basilika im Jahre 1015 zurück. Nach den Vorstellungen des Bischofs von Werinherr sollte die neue Kirche ein langes, flach gedecktes Hauptschiff, sowie zwei durch jeweils zehn Säulen abgetrennte Seitenschiffe besitzen. Die spitzen Türme sollten bei klarem Wetter bis weit in die Rheinebene zu sehen gewesen sein und zeugten vom Stolz des Patriziats sowie des durch Handel reich gewordenen Bürgertums. Von diesem frühen Bau ist die damals entstandene Krypta in den Grundmauern des heutigen Gebäudes noch erhalten.1 Nach einem verheerenden Brand um 1190 folgte ein erster Wiederaufbau im Zuge dessen weitere Teile entstanden. Dazu gehörten die nördliche Querhausfassade, wesentliche Teile des Obergeschosses des nördlichen Querhausarmes, sowie das südliche Portal, um dessen Ausschmückung es sich im Folgenden handeln wird. Die Arbeiten am südlichen Querhaus wurden vermutlich zwischen 1225 und 1240 ausgeführt. Im G

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Rechtliche Bedingungen für den Denkmalschutz be...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Kunst - Architektur, Baugeschichte, Denkmalpflege, Note: 1,2, Westfälische Wilhelms-Universität Münster (Historisches Seminar, Abteilung für Ur- und Frühgeschichtliche Archäologie), Veranstaltung: Die Besiedlung der Nordseeküste seit dem Mesolitikum, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Laufe der Menschheitsgeschichte hat sich nicht nur an Land, sondern gerade auch unter Wasser eine grosse Menge an Fundstellen und Einzelfunden angesammelt. Jede Seefahrernation hat im Laufe der Zeit Schiffe eingebüsst, die nun als Wracks auf dem Meeresgrund liegen. Gleichermassen gab es immer wieder Verschiebungen der Küstenlinien, bei denen manchmal neues Land nutzbar wurde, häufig aber Regionen im Zuge von Katastrophen wie Sturmfluten oder Erdbeben verloren gingen, so dass viele Spuren menschlichen Wirkens im Meer versanken. All diese gerade genannten Hinterlassenschaften werden für gewöhnlich unter Berufung auf verschiedene Abkommen zum Schutz von Kulturgut einerseits, andererseits auf das Völkerrecht (Art. 149 und Art. 303 UN/SRÜ) mit Termini wie 'kulturelles Erbe' oder 'Kulturgut' zusammengefasst. Nach Massgabe der UNESCO-Konvention zum Schutz des kulturellen Erbes unter Wasser von 2001 lassen sich diese Begriffe definieren als 'alle Spuren menschlicher Existenz von kulturellem, historischem oder archäologischem Charakter, die seit mindestens 100 Jahren,Definition schliesst eine Auflistung an, in der im Einzelnen geklärt wird, welche Befund-und Fundarten gemeint sind.1 Ganz allgemein können dies Einzelfunde wie z. B. Steinwerkzeuge oder Knochen urzeitlicher Tiere und Menschenformen sein, wie sie in Nord-und Ostsee gelegentlich als 'Beifang' in Fischernetzen auftauchen.2 Daneben gibt es in Küstennähe, aber auch weiter in seewärts gelegenen, ehemals trockenen Regionen (z. B. Doggerland) versunkene Siedlungsreste.3 Der vom Umfang her grösste Anteil entfällt dabei sicherlich auf Wracks von Schiffen, die seit Anbeginn der Seefahrt in Nord-und Ostsee untergegangen sind.4 Im Folgenden sollen zunächst die Gefahren vorgestellt werden, die für Kulturgüter unter Wasser bestehen. Anschliessend wird es einen Überblick zu den Massnahmen geben, die präventiv und im Ernstfall zum Schutz der Fundstellen ergriffen werden. Zum Schluss wird die rechtliche Situation in Bezug auf die verschiedenen Interessengruppen, Erhaltung und Sicherstellung bzw. Bergung submariner Kulturgüter umrissen. Aufgrund der Komplexität der Thematik, nicht allein deshalb, weil es keine weltweit anerkannte Gesetzgebung in dieser Angelegenheit gibt,konzentrieren wir uns hauptsächlich auf die Situation, wie sie sich in Nord-und Ostsee darstellt. Bei einigen Beispielen müssen wir zur Veranschaulichung von Sachverhalten diese Region kurzfristig verlassen.

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Stand: 27.11.2020
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Der Altenberger Dom
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Studienarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Kunst - Architektur, Baugeschichte, Denkmalpflege, Note: 2, Ruhr-Universität Bochum (Kunstgeschichtliches Institut), Sprache: Deutsch, Abstract: Inmitten der Bergischen Landschaft findet sich in einem etwas weiteren Talgrund eine grosse, gotische Kirche: der Altenberger Dom, der einem Kloster angegliedert ist. Einst war er das Gotteshaus der Zisterzienser-Abtei Altenberg. Die dreischiffige Basilika mit einem Querschiff weist eine stattliche Länge von rund 80 Metern auf. Der fünfschiffige Chor hat sieben polygonal zum Altar angeordnete Chorkapellen und einen Chorumgang (s. Abb. 1). Die Scheitelhöhe der Hochschiffgewölbe, die aus Kreuzrippen bestehen, beträgt 28 Meter. Alle drei Kirchenschiffe sind zusammen 19,3 Meter breit. Weder Äusseres noch Inneres der Kirche sind aufwändig mit Verzierungen geschmückt, entsprechend dem Lebensstil der Zisterzienser. Obwohl Licht durch fast 70 Fenster in das Gotteshaus dringt, entsteht nicht der Eindruck eines 'Glashauses' , wie es z.B. beim Aachener Münster der Fall ist. Die Helligkeit verkörpert viel eher ein 'inneres Drängen [der Zisterzienser-Mönche] nach der Klarheit Gottes'. An die Kirche schlossen sich früher südlich das Kloster, Dormitorium, romanische Kapellen und der Kreuzgang an. Heute werden die südlich des Domes noch bestehenden Klostergebäude als Schulungsstätte des Bundes der katholischen Jugend genutzt; so wird die geistige Tradition der früheren Abtei fortgesetzt. [...]

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Gröningers Plettenberg-Epitaph
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Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Kunst - Architektur, Baugeschichte, Denkmalpflege, Note: sehr gut, Westfälische Wilhelms-Universität Münster (Institut für Kunstgeschichte), Veranstaltung: Der Dom zu Münster, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Folgenden soll von dem Epitaph des Domprobstes Ferdinand von Plettenberg die Rede sein, welches im Johannischor des Domes zu Münster zu sehen ist. Das Monument wurde von dem westfälischen Bildhauer Johann Wilhelm Gröninger nach einem Entwurf des Gottfried Laurenz Pictorius gefertigt. In vorläufiger Bezugnahme auf die Quellenlage würden als Entstehungszeit des Werkes die Jahre 1712 bis 1722 genannt werden können, eine umfassendere Beschäftigung mit jener Auftragslage soll in diesem Text jedoch erst an einer späteren Stelle stattfinden. Hier dient die vorwegnehmende Erwähnung vor allem einer ungefähren historischen bzw. kunstgeschichtlichen Einordnung des Denkmales in die Zeit des Barock hinsichtlich der nun erfolgenden Kurzbeschreibung. Das zu behandelnde Werk vereint in Form eines Epitaphs zuallererst drei künstlerische Stilebenen, welche man in Architektur, Skulptur und Relief nicht zu unterteilen wagt, da die Hand des verantwortlichen Bildhauers alle drei Kategorien meisterlich ineinander fliessen lässt, was eine strikte Unterscheidung zu einem heiklen Unterfangen machte, würde auf diese Art dem Monument doch unrecht getan. Dennoch: In ersten Augenschein genommen scheint die Gestaltung inhaltlich oder thematisch, aber auch plastisch, deduktiv angelegt zu sein - von der allgemeinen, begleitenden, hin zur besonderen. Architektonisch wählt der Künstler eine, an ein Portal erinnernde, Dorica, deren Säulen in Augenhöhe auf einem Postament ruhen, obgleich sie jene bereits auf dem Boden beginnenden fortsetzen. Dem angeschnittenen Vergleich mit einem Portal gemäss ist nun darauf hinzuweisen, dass an die Stelle, wo bei einem Eingang die Türe platziert wäre, ein flaches Relief gesetzt ist, welches der dargestellten Handlung auf dem Ölberg im Garten Gethsemane, äquivalent zur Umrahmung der Szene durch die Architektur, einen kontextuellen Hintergrund bietet, jene aber auch abschliesst und im Hinblick auf die künstlerische Linienführung auffängt. Der massive Sockel trägt eine gemalte lateinische Inschrift, die in goldenen, roten und schwarzen Lettern aufgetragen worden ist. Des weiteren dient der Block des Piedestals als Fundament für eine Freifigurengruppe, komponiert als Todesangst-Szene Christi, der Hauptfigur, die von zwei Engeln umgeben ist. [...]

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