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Egon Hartmann und der Wiederaufbau von Mainz
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Zahlreiche sehr gut ausgebildete Architekten prägten den Wiederaufbau kriegszerstörter Städte. Einer von ihnen ist Egon Hartmann (1919-2009) - er war sowohl in der DDR als auch in der Bundesrepublik tätig. Seine beruflichen Stationen hießen Weimar, Erfurt und Berlin, Mainz und schließlich München. Das umfangreiche Lebenswerk des Stadtplaners und Architekten erfährt mit der Ausstellung im Landesmuseum Mainz retrospektive Würdigung, die dem begabten Zeichner und Entwerfer zu Lebzeiten verwehrt geblieben ist. Zu entdecken sind seine zwischen Moderne und Traditionalismus angesiedelten Bauten und Entwürfe, sehenswerte Beispiele einer qualitätvollen Nachkriegsmoderne.Der Begleitband dokumentiert die Ausstellung mit Plänen, Modellfotos und fundierten Beiträgen zu Biografie und Schaffen sowie mit einer Einordnung in den Kontext der Denkmalpflege in Mainz.

Anbieter: Dodax
Stand: 07.07.2020
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Fritz Leonhardt 1909-1999. Die Kunst des Konstr...
79,00 € *
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2009 wäre Fritz Leonhardt 100 Jahre alt geworden.Aus diesem Anlaß präsentiert das SüdwestdeutscheArchiv für Architektur und Ingenieurbau(saai) an der Universität Karlsruhe, dasseinen umfangreichen Nachlaß verwahrt, dieerste umfassende Retrospektive zum Werk desbekannten Bauingenieurs.Die beruflichen Anfänge Leonhardts, der ander Technischen Hochschule Stuttgart studiertund anschließend die USA bereist hatte, liegenbei der deutschen Autobahn, für die er 1938–41die Rodenkirchener Hängebrücke entwarf. HermannGieslers Planungen für die 'Hauptstadtder Bewegung' unterstützte Leonhardt mitder Kuppelkonstruktion eines neuen MünchnerHauptbahnhofs, der jedoch nie realisiert wurde.Sein Schaffen der Nachkriegszeit galt vor allemdem Stahl- und Spannbetonbau. Er verbandwegweisende konstruktive Innovationen mit hohemgestalterischem Anspruch. Exemplarischdafür steht der von ihm 1953/54 entworfeneStuttgarter Fernsehturm, der zahlreiche Nachfolgerin aller Welt fand. Vor allem im Brückenbaugelangen Leonhardt bedeutende technischeNeuerungen. Mit der Düsseldorfer Brückenfamilieentwarfen er und seine Mitarbeiterin den 1950er bis 1970er Jahren Schrägkabelbrückenvon städtebaulich prägender Ästhetik,nach deren Vorbild das von ihm gegründeteBüro Leonhardt, Andrä und Partner weitgespannteBrücken in aller Welt schuf. Als Tragwerksplanerwar Leonhardt an den ersten deutschenHochhäusern der Nachkriegszeit beteiligt. ImZusammenwirken mit den jeweiligen Architektenentstanden die Seilnetzkonstruktionen desDeutschen Pavillons auf der Weltausstellung inMontreal 1967 und die Dächer der Olympiabautenin München 1972. Ganz wesentlich war fürLeonhardt das Wechselspiel zwischen Wissenschaftund Praxis. Sein in zahlreiche Sprachenübersetztes Buch Spannbeton für die Praxis(1955) und seine Vorlesungen über Massivbau(6 Bände, 1973–79) gelten noch heute als Standardwerke.Die Herausgeber des Werks arbeiten als wissenschaftlicheMitarbeiter am SüdwestdeutschenArchiv für Architektur und Ingenieurbau.Joachim Kleinmanns ist Bauhistoriker und lehrtseit 1994 Denkmalpflege an der UniversitätKarlsruhe. Christiane Weber ist Architektin undKunsthistorikerin.Kleinmanns

Anbieter: Dodax
Stand: 07.07.2020
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